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Der allergrößte Schriftsteller über seinen Schundheftzeichner ist ein inszenierter Zeitungsartikel, der der Promotion von Walter Moers' neuem Roman Der Schrecksenmeister diente. Er wurde am 18.08.2007 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht. Verfasst wurde er unter dem Namen von Andreas Platthaus, vermutlich zumindest mit Vorgaben von Walter Moers. Die thematisierte Konfrontation zwischen Mythenmetz und Moers wurde in zwei weiteren Artikeln, Stellen Sie sich, Herr von Mythenmetz! und Natürlich bleibt Ihr Buch ein Schmarrn, in verschiedenen Zeitungen fortgesetzt.

Inhalt[]

Ein Journalist trifft Mythenmetz, welcher durch ein Dimensionsloch in unsere Welt gereist ist, in Köln zu einem Interview. Er trifft ihn in einem Hotel, lädt ihn zum Essen in einem japanischen Restaurant ein und begleitet ihn anschließend wieder zurück in sein Hotelquartier. Dabei ereignen sich wiederholt Unannehmlichkeiten durch Panikanfälle von Personen in der Umgebung, ausgelöst durch Mythenmetz' erschreckendes Aussehen.

Die Gesprächsthemen ähneln thematisch den Drachengesprächen: Es geht um Mythenmetz' erste Erfahrungen als Lindwurm in der modernen Welt, seine Abneigung gegen die Prinz-Kalthbluth-Romane, seine Vorgehensweise bei der Übertragung von Echo, das Krätzchen in moderne Sprache, und seine (geringe) Einschätzung der deutschen Literatur im Allgemeinen. Außerdem tut er seine Abneigung gegen Walter Moers, seinen Übersetzer ins Deutsche, kund, der zuvor einer Karriere als "Schundheftzeichner" nachgegangen sei, und dem Mythenmetz vorwirft, seine Schriften unautorisiert übersetzt und für eigene Zwecke plagiiert zu haben. Schlussendlich behauptet Mythenmetz, dass er im Falle einer Konfrontation mit Walter Moers nicht garantieren könne, dass seine guten Manieren über seine Raubtierinstinkte siegen werden.[1]