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Das Fatom ist eine durchsichtige Daseinsform, die zu den Geistern gezählt wird. Im Gegensatz zu anderen Geistern haben Fatome allerdings keine Todesursache, da sie nie gestorben, sondern anderweitig enstanden sind. Fatome existieren aufgrund ihrer Entstehungsweise ausschließlich in halbstabilen Fata Morganas. Und weil sie selbst gespiegelt sind, sprechen sie exaktes Zamonisch, nur gespiegelt, also Fatamorganisch.

Zuckerschmelze

Eine Zuckerschmelze lässt Zuckerdampf aufsteigen, auf den Fatome projiziert werden können

Fatome bestehen aus reflektiertem Licht, gefrorenem Zuckerdampf und gasförmig verdünnter Seelenessenz. Sie werden als Spiegelung realer Oasenbewohner auf kochenden Zuckerdampf projiziert und wenn die Lufttemperatur in diesem Moment stark abfällt, erhärtet sich der Zucker mitten in der Luft. Fatome sind also Projektionen auf Zuckersand und ihre Originale können durchaus noch am Leben sein und in einer realen Oase existieren. Fatome sind durch ihre Entstehungsweise dazu gezwungen, die Handlung im Moment ihrer Entstehung immer und immer wieder zu wiederholen. Allerdings sehen sie dies durchaus als erfüllend an und haben kein Interesse, sich anders zu verhalten, auch wenn sie es können.


Anagrom Ataf

Anagrom Ataf, eine halbstabile Fatamorgana, Heimat von Fatomen

So wurde beispielsweise Anagrom Ataf eines Tages von den Gimpeln gefangen, die dann dort einzogen. Die eigentlich in Anagrom Ataf lebenden Fatome versteckten sich und verrichteten ihre Tätigkeiten nur noch nachts. Dies jedoch nur so lange, bis sie von Blaubär entdeckt wurden, der die Lage aufklärte und die Gimpel dazu bewegte, die Stadt zu verlassen. Schließlich wurden die Fatome von Anagrom Ataf sogar zu einer Touristenattraktion und konnten ihre immergleichen Bewegungen sogar mit finanziellem Gewinn verknüpfen.[1]


QuellenangabenBearbeiten

  1. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, Das Fatom, S. 328-337.
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