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Der Felsengeier ist eine Vogelart, welche auf der Lindwurmfeste beheimatet ist und ausgewachsen eine Flügelspannweite von bis zu 8 Metern erreicht. Laut Hildegunst von Mythenmetz waren Felsengeier einst sehr häufig, aber sie wurden fast an den Rand des Aussterbens getrieben, als vor dreihundert Jahren der Brauch eingeführt wurde, an Hamoulimepp alle Präsente in den leeren Eierschalen von Felsengeiern zu verstecken. Auch heute noch existiert dieser Brauch, was zu einer starken Belastung des biologischen Gleichgewichts der Lindwurmfeste geführt hat und ein weiterer Grund ist, wieso Mythenmetz dem Fest Hamoulimepp so verachtend gegenübersteht.[1]

Eine direkte Verwendung von Felsengeiern und nicht ihrer Eier liegt beispielsweise in der Herstellung der sog. Lindwurmgeige, die nur eine Saite besitzt. Diese wird aus Felsengeierdarm gefertigt[2], weshalb Felsengeier offensichtlich auch gejagt werden. Wahrscheinlich werden auch ihre anderen Körperteile weiterverwertet. Belegt ist dies bei Felsengeierküken, die wohl zusammen mit den Eiern gesammelt werden und unter Lindwürmern als eine der begehrtesten Speisen gelten.[3]

Quellenangaben