Zamonien Wiki

Ein Tabakhütchen, auf den ersten Blick ungeeignet für eine solche Kampfkunst

Ein Tabakhütchen, auf den ersten Blick ungeeignet für eine solche Kampfkunst

Flamenkador ist eine südbrasilianische Kampfsporttechnik, die besonders unter Tabakhütchen verbreitet ist. Der Name setzt sich zusammen aus Flamenco und Matador (Torero). Die Kampfkunst selbst vereint Bestandteile von Flamenco, dem Verhalten eines Toreros und Karate als waffenloser Kampf.

Beim Flamenkador bewegt sich der Kämpfer kaum, dreht sich jedoch durch kleine Trippelschritte ständig um die eigene Achse. Dabei wird eine Hand scheinbar lässig in die Hüfte gelegt, während die andere über dem Kopf gehalten wird, um blitzschnell zustoßen zu können. Dem Ganzen wird eine tänzerische Qualität verliehen, wenn der Kämpfer/Tänzer Flamencomusik dazu summt und rhythmisch mit einem Fuß aufstampft.

Nähert sich ein Angreifer, wird er entweder mit einem gezielten Stich an eine empfindliche Stelle außer Gefecht gesetzt oder, ganz nach Toreromanier, macht der Kämpfer einen schnellen Schritt zur Seite und lässt den Angreifer ins Leere oder gegen ein Hindernis laufen.

Der einzige bekannte Flamenkadorkämpfer ist Chemluth Havanna, der darin sogar ein Meister neunten Grades war, was sich an einem bunt bestickten Gürtel zeigte.[1] Dieser bunte Gürtel und die ebenfalls bunten Hütchen der Tabakhütchen lassen den Schluss zu, dass Flamenkador hauptsächlich von ihnen betrieben wird und wahrscheinlich auch von ihnen erfunden wurde. Dazu kommt bei Tabakhütchen, dass sie rein biologisch keine Angst verspüren können.


Quellenangaben[]

  1. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 12. Mein Leben in Atlantis, Flamencador, S. 489f.