Der geschmolzene Meteor ist eine Figur aus dem Roman Ensel und Krete von Hildegunst von Mythenmetz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Weltall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevor er ein Meteor wurde, war er ein Teil eines Planeten, auf dem sogar die Mineralien und die Luft lebendig waren. In seinem Inneren war ein Lebewesen eingefroren, von dem er immer dachte, es wäre tot. Dann zertrümmerte ein Asteroid den Planeten und er wurde zu einem Meteor. Lange flog er durch das Weltall, bis er schließlich dem Planeten Erde zu nahe kam und von ihm angezogen wurde. Er stürzte direkt in den Großen Wald auf Zamonien.

Im Großen Wald[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem riesigen Loch, das er geschlagen hatte, schmolz er und bildete einen Tümpel aus einer öligen, schwarzen Flüssigkeit. Das Monstrum in seinem Inneren erwachte wieder zum Leben und stieg aus ihm heraus in den Wald.

Als Ensel den Tümpel berührte, zeigte der ehemalige Meteor ihm seine Geschichte und wollte mit ihm Freundschaft schließen. Er bot Ensel an, ihm all die Bilder seiner langen Reise und seines Heimatplaneten zu zeigen. Doch bevor er es tun konnte, wurde Ensel wieder aus dem Tümpel gezogen.

Weiteres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Es ist nicht bekannt, ob der geschmolzene Meteor oder etwas Dementsprechendes außerhalb der Erzählung von Hildegunst von Mythenmetz tatsächlich in Zamonien existiert.
  • Es besteht die Möglichkeit, dass der Meteor selbst ein Auswuchs der schwarzen Essenz, aus der die Waldspinnenhexe und die Hexenhutpilze entstammen, oder von ihr verseucht ist. Dass er Ensel anlockt, könnte einerseits auf Einsamkeit und Mittteilungsbedürfnis zurückzuführen sein, andererseits aber auch auf räuberisches Verhalten, indem dem jungen Fhernhachen genau das gezeigt wird, was dieser sehen möchte, bis hin zu dem Punkt, ihn dazu zu verleiten, in der Flüssigkeit unterzutauchen.
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