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Die Lindwurmfeste

Der Hamoulimeppwurm ist neben Hamouli und Mepp die dritte mythische Figur, die im Zentrum des Festes Hamoulimepp steht. Die Herkunft des Hamoulimeppwurm ist unklar, sowohl in der Sage von Hamouli und Mepp als auch soziologisch. Hildegunst von Mythenmetz muss feststellen, dass diese Figur "anscheinend eines Tages einfach da" war. Dennoch ist gesichert, dass der Hamoulimeppwurm erst seit einigen Jahrhunderten zum Fest dazugehört, sodass er in Lindwurmmaßstäben relativ modern ist.

Laut Legende kommt auch der Hamoulimeppwurm durch den Kamin, um zusätzliche Geschenke zu bringen, was dazu führte, dass er bei Lindwurmkindern sehr beliebt ist und für ihn auch ein Geschenkbeutel aufgehängt wird. So unterscheidet er sich in dieser Hinsicht nicht von den anderen Figuren, während sein Aussehen - im Gegensatz zu Hamouli und Mepp - vollkommen klar definiert ist. Üblicherweise ist er ein großer roter Wurm, der einen schwarzen Umhang mit gelber Kapuze trägt.[1]

Durch dieses klar festgelegte Aussehen ist es für Lindwürmer einfach, sich als Hamoulimeppwurm zu verkleiden, was zu einem wiederum eigenen Brauch geführt hat. (Siehe unten unter Hamoulimeppwürmer)

Vermutlich weil jungen Lindwurmkindern schnell klar werden muss, dass selbst Hamouli, Mepp und Hamoulimeppwurm niemals zusammen alle Geschenke herstellen können, kamen zum neuen Mythos um den Hamoulimeppwurm auch noch die Hamoulimeppwurmzwerge.(Siehe weiter unten unter Hamoulimeppwurmzwerge)[2]


Hamoulimeppwürmer[]

Lindwürmer (Graphic Novel).jpg

Es wurde schnell zu einem beliebten Brauch, dass sich männliche Lindwürmer als Hamoulimeppwurm bzw. durch ihre Anzahl als Hamoulimeppwürmer verkleiden. Dazu bemalen sich Lindwürmer, die nicht ohnehin rot sind, ihre Schuppen rot, tragen einen roten Pappmachéwurm wie eine Schleppe und dazu den schwarzen Umhang. Dass es durch diese Sitte den Hamoulimeppwurm mehrmals gleichzeitig zu geben scheint, stört die Kinder jedoch offensichtlich nicht genug, um den gesamten Mythos zu hinterfragen.

Die verkleideten Lindwürmer sind zwar eine Unterhaltung für die Kinder und es soll Glück bringen, einen Hamoulimeppwurm auf ein alkoholisches Getränk einzuladen, allerdings ergeben sich daraus auch Probleme. So werden durch den Brauch, freien Alkohol an die Hamoulimeppwürmer auszuschenken, hauptsächlich Lindwürmer dazu motiviert, sich zu verkleiden, die ohnehin eine ungesund starke Neigung zum Alkohol haben.

Davon unabhängig sind Hamoulimeppwürmer oft pöbelnd und randalierend unterwegs, da sie die drei Festtage lang laufend mit Alkohol beschenkt werden und so dauerhaft volltrunken sind. Es ist also nicht verwunderlich, dass die Anzahl der verkleideten Lindwürmer jährlich ansteigt.

Zusätzlich erzeugen die ohnehin alkoholisierten Lindwürmer noch Musik. Sie blasen ungefragt den Hamoulimeppmarsch auf ihren Blechtröten, besonders wenn man ihnen nicht die Tür öffnen will, um sie zu bewirten, da sie erst aufhören zu musizieren und an die Tür zu klopfen, wenn man sie einlässt.[3]

Hamoulimeppwurmzwerge[]

Rostige Gnome

Die Hamoulimeppwurmzwerge sind laut Sage diejenigen, die zusammen mit dem Hamouli, dem Mepp und dem Hamoulimeppwurm im Inneren der Lindwurmfeste die Geschenke für die Lindwurmkinder zu Hamoulimepp in Handarbeit herstellen. WIe diese Sagengestalten entstanden sind, ist ungewiss. Hildegunst von Mythenmetz vermutet jedoch, dass mögliche Zweifel der Lindwurmkinder der Ursprung sein könnten, da nur Hamouli, Mepp und Hamoulimeppwurm gemeinsam nicht annähernd die Unzahl an Geschenken herstellen können, die jährlich zu Hamoulimepp verschenkt werden. Eine weitere Erklärung sieht Mythenmetz in den Rostigen Gnomen, die eventuell der Ursprung und die Vorlage für die ähnlich rastlosen und handwerklich begabten Hamoulimeppwurmzwerge gewesen sein könnten.[4]


Quellenangaben

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