Käpt’n Blaubärs Seemannsgarn ist eine Fernsehserie, die von 1991 bis 2012 erstausgestrahlt wurde. Sie ist der wohl bekannteste Bestandteil des Käpt'n-Blaubär-Franchises.
Sie handelt vom BuntbärenBlaubär, der seinen Enkeln von seinen Abenteuern nach seinen ersten dreizehneinhalb Leben erzählt. Dabei bleibt stets die Frage offen, wie viel Wahrheit in diesen Geschichten vorhanden ist. In den Geschichten finden sich vereinzelt Hinweise auf den Zamonien-Zyklus, beziehungsweise Sachverhalte, die in einer ähnlichen Form in Letzterem erneut auftauchen. Diese Hinweise sind aber meist sehr subtil.
Die Seemannsgarne sind immer gleich aufgebaut. Die Rahmenhandlung wird semirealistisch mit Puppen dargestellt, die Lügengeschichten sind Zeichentrick. Am Ende geschieht oft etwas, das die Lügengeschichte als Wahrheit darstellen soll, wobei auch diese "Beweise" dazu neigen, zweifelhaft zu sein.[1]
Offensichtlich Blaubär selbst als Protagonist und weitere Buntbären in Form seiner Enkel und Vorfahren
Auf der Elvira, dem Schiff auf der Klippe und Haupthandlungsort der Serie, schreibt Blaubär seine Autobiographie.[3]
Zahlreiche der Geschichten, die Blaubär in Seemannsgarn erzählt, sind Lügengeschichten, die er in seinem Lügenduell mit Nussram Fhakir bereits einmal erzählt hat, darunter z.B. die Geschichten
Wie kommt das Salz ins Meer? (Folge 140), in der Variation, dass er und nicht Hein Blöd Schuld an der Meerversalzung ist[6]
Die Episode Der Zacken aus Neptuns Krone (Folge 4) zeigt aufrecht gehende Elche, die wie Nattifftoffen aussehen.
Wellensalat (Folge 10) - Die hier eingeführten Wellenzwerge werden in Die 13½ Leben des Käpt'n Blaubär erwähnt.[7] Außerdem nutzt er wie in einem Lügenduell "Der Vulkan brach [...] aus!" als dramatischen Weg zum Happy End und überlebt den Vulkanausbruch hinabfliegend unverwundet.[8]
Der Maulwurfsvulkan aus Runde 11[9] hat im Unter dem Maulwurfsvulkan (Folge 13) ebenso wie in Käpt'n Blaubär: Der Film eine Entsprechung, auch wenn sich alle diese Versionen voneinander unterscheiden.
Blaukäppchen und der blöde Wolf (Folge 22) - Ein "großer dunkler Wald", an einer Stelle nur "Großer Wald" genannt taucht auf, inklusive Buntbärbewohnern, Bösem Wolf und ungewöhnlich lebendiger Flora. In einigen Punkten widerspricht die Darstellung aber den Büchern
Der Yeti (Folge 114) - Wie der Titel vermuten lässt taucht ein Yeti auf. Vom Charakterdesign unterscheidet sich dieser aber von den zamonischen.
Die Schmatzinsel (Folge 137) - Diese Episode erinnert durch das Lockverhalten und die Form der Pflanze an die Gourmetica Insularis. Außerdem ist Die Schmatzinsel der Titel eines zamonischen Abenteuerromans über einen Koch.[10]
Ein zweiköpfiger Vogel wird gezeigt, der leicht an ein Doppelköpfiges Wollhühnchen erinnert (allerdings weder Wolle besitzt, noch intelligent ist), außerdem erinnert der Name der Tyrannospringmaus Rex an den Tyrannowalfisch Rex.
Blaubärs Gehirn (Folge 158) - Erinnert an Blaubärs Weg durch den Bolloggkopf. Die Ideen sind hier als Glühbirnen dargestellt.
Kampf ums Abendessen - Ein lindwurmartiges, zivilisiertes Wesen taucht auf. Der "Lindwurm" kann Feuer speien (anders als echte Lindwürmer) und liegt in seiner Erscheinung zwischen Drache und Dinosaurier.