Kamedare sind eine Kreuzung aus Kamel und Dromedar. Sie besitzen drei Höcker und sind bis zu 330 cm lang und 220 cm hoch. In der Süßen Wüste sind sie wichtige Gefährten der Gimpel.


Obwohl das Kamedar einen stumpfsinnigen Eindruck macht und sich schwankend, fast unkontrolliert bewegt, ist es ein extrem ausdauernder und zuverlässiger Wüstenbewohner, der bis zu drei Wochen lang ohne Wasserzufuhr seine volle Arbeitsleistung bewältigen kann. An den Höckern befinden sich angezüchtete Melkzitzen, über die man im Notfall Trinkwasser abzapfen kann. Im Gegensatz zu anderen Kamelen haben Kamedare winzige, runde, unscheinbare Ohren.[1]


Außerhalb Zamoniens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • "Kamel" ist eigentlich keine eigene Art, sondern der Gattungsbegriff für die Säugetierfamilie zu der auch Dromedare gehören. Zur Abgrenzung zu dem einhöckerigen Dromedar wird der Begriff "Kamel" umgangssprachlich für das zweihöckerige Trampeltier verwendet. Richtiger wäre also zu sagen, dass Kamedare eine Kreuzung aus Trampeltier und Dromedar sind.
  • Diese Hybride existieren tatsächlich, man bezeichnet sie als Tulus oder Bukhts. Allerdings besitzen sie im Gegensatz zu Kamedaren keine drei Höcker, sondern entweder einen einzigen, lang gezogenen oder einen größeren und einen kleineren Höcker.
  • Entgegen der landläufigen Meinung fungieren die Höcker eines Kamels nicht als Wasser- sondern als Fettspeicher, dementsprechend wäre es also auch nicht möglich, Trinkwasser aus dem Höcker eines Kamedares abzuzapfen.
  • "August, das Kamedar" ist der Titel eines Kinderbuches von Peter Heinzl und Maike Wesa, das völlig unabhängig des Zamonien-Kosmos ein Kamedar darstellt. Hierbei handelt es sich um ein einhöckeriges Kamedar, das unter zweihöckerigen Kamelen/Trampeltieren lebt.

Quellenangaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 9. Mein Leben in der Süßen Wüste, Guten Morgen!, S. 276.
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