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Die Weinau, der Herkunftsort des Kometenweines

Die Weinau, der Herkunftsort des Kometenweines

Das Werk Kometenwein ist ein Gedicht des zamonischen Düsterlyrikers Ali Aria Ekmirrner und verarbeitet die grause Geschichte des tatsächlichen Kometenweins - die Legende von der Herstellung des Kometenwein sowie die schrecklichen Folgen für alle Personen, die daran beteiligt waren oder mit der übriggebliebenen Flasche in Kontakt kamen. Das Gedicht behandelt die finstere Thematik vom Tod des Winzers Gizzard von Ulfo, dem Tod seiner Arbeiter und anderer, nur resultierend aus der reinen Gier aller Beteiligten.[1]

Hildegunst von Mythenmetz bezeichnet dieses Gedicht im Vergleich zu den tatsächlichen Ereignissen noch als verklärt, da er während eines Trompaunenkonzerts eine Vision erlebte, die ihm wohl noch erschreckender und realistischer als das Gedicht vorkam.[2]

Der Schattenkönig ist sich sicher, dass Ekmirrner ein so vollendetes Gedicht wie "Kometenwein" nur schreiben konnte, weil er sowohl das Orm als auch die Kenntnis um das Alphabet der Sterne besaß. Damit gehört der "Kometenwein" definitiv in die Liga der ormdurchströmten Literatur.[3]

Inhalt[]

Bekannt ist lediglich die zweite Strophe aus "Kometenwein", die der Buchling Ali Aria Ekmirrner verwendete, um sich und seinen Autor beim Ormen vorzustellen.[4]:

"Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
Gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein."


Vorbild[]

Das Gedicht "Kometenwein" spielt auf das Gedicht "Herbsttag" von Rainer Maria Rilke an, aus dem auch die obige Strophe stammt. Dort ist sie tatsächlich auch die zweite von allerdings nur drei Strophen. Auch ist der Inhalt des Originalgedichts sehr viel harmloser als der des "Kometenwein".


Quellenangaben[]

  1. Die Stadt der Träumenden Bücher , 29. Das Ormen, S. 232.
  2. Die Stadt der Träumenden Bücher , 14. Das Trompaunenkonzert, S. 123.
  3. Die Stadt der Träumenden Bücher , 58. Das Alphabet der Sterne, S. 394.
  4. Die Stadt der Träumenden Bücher , 29. Das Ormen, S. 232f.