"Vierhundert Froschrezepte"
Der Begriff Kulinarische Märchen bezeichnet zwei unterschiedliche Dinge, die aber eng zusammenhängen. Einerseits eine Sammlung von sieben Geschichten, die Gofid Letterkerl verfasste und andererseits, die dadurch begründete literarische Gattung.
Märchensammlung[]
Gofid Letterkerl verfasste sieben Märchen, die alle in der realen zamonischen Stadt Sledwaya spielen und sich alle, neben anderem, mit dem Thema der Kulinarik auseinandersetzten. Das erste davon ist "Echo, das Krätzchen". Letterkerl verstand es meisterhaft Literatur und Kulinarik zu vereinen und brachte diese Disziplin zur Hochblüte. Dies ging sogar soweit, dass Ärzte ihren übergewichtigen Patienten davon abrieten diese Märchen zu lesen, weil sie glaubten, dass bereits das Lesen der Geschichten eine Gewichtszunahme bewirken würde.
Literarische Gattung[]
Begründet von Letterkerls Sledwaya-Geschichten entstand durch Nachahmer die literarische Gattung des Kulinarischen Märchens. Zwar erreichte niemand mehr Letterkerls Niveau, aber dennoch sind einige wichtige Vertreter zu nennen. "Die Prinzessin in der Erbsensuppe" von Vlorian Gekko, "Die unbeleidigte Leberwurst" von Haimo von Pfirsing und "Der Kartoffelkönig" von Knulf Spakkenhauth.[1] Auch "Der Schrecksenmeister" von Hildegunst von Mythenmetz, eine Neuinterpretation von "Echo, das Krätzchen" gehört zu der Gattung.
Ob allerdings Werke wie Orlog Goos "Buch der Kannibalen" oder "Vierhundert Froschrezepte" in diese Kategorie fallen ist höchst zweifelhaft.
Quellenangaben[]
- ↑ Der Schrecksenmeister , Nachwort, S. 379.