Die Nurnenwaldeiche oder auch Yggdra Sil, wie sie sich selbst nennt, steht im Zentrum des Nurnenwaldes und bildet mir ihren Wurzeln auch den größten Teil des Nurnenwald-Labyrinths.


Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Yggdra Sil ist ein unralter, sehr einsamer, aber wenn die Gelegenheit besteht auch sehr gesprächiger Baum. Die Eiche hat kaum etwas für das Wachstum in die Höhe und das Entwickeln von Ästen übrig hat, sondern erweitert den Einflussbereich lieber durch Wurzeln. Yggdra Sil ist also keiner der typischen "Frischluftfanatiker und Vogelliebhaber".

Meist verständigt Yggdra Sil sich mittels der Tiere, die im Bereich der Eiche leben um sich mit den sehr spärlichen Besuchern zu unterhalten. Doch nur sehr wenige Wanderer oder Abenteurer verirren sich bis zu Yggdra Sil oder schaffen es überhaupt dorthin, denn der Nurnenwald ist nicht nur nach den Nurnen benannt, sondern wird auch von ihnen dominiert.

Der Nurnenwald (Kartenansicht).png

Yggdra Sils Wurzeln reichen jedoch bis nach Untenwelt, doch kommen auch aus demselben Grund nur wenige Wanderer durch das Nurnenwald-Labyrinth. Wie bereits erwähnt konzentriert sich Yggdra Sil eher auf Wurzeln. Diese sind derart stark ausgebildet, dass sie den gesamten Berg unter dem Nurnenwald bilden.



Im Zamonischen Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unschuldige Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevor die Nurnenwaldeiche ein Bewusstsein erhielt war sie eine gewöhnliche Eiche in einem namenlosen Wald. In dieser Zeit dachte sie nicht, sondern wuchs einfach nur, ebenso wie der restliche Wald.

Böse Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem von Yggdra Sil "Böse Zeit" benannten Zeitraum fanden einige blutige Kriege und Schlachten statt. Darunter die Dämonenkriege und natürlich auch die berühmte Schlacht im Nurnenwald. Es gab "hohe Verluste, keine Sieger, nur Niederlagen", sodass das Blut aller Verwundeten und Toten in den Boden einzog.

Ungerechte Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach all den Gemetzeln starben die Leute nun nicht mehr in Schlachten, sondern wurden erhängt. Die zu dieser Zeit bereits sehr beachtlichte Nurnenwaldeiche bot tausenden Erhängten Platz. Unfreiwillig wurde sie zum Galgenbaum, wie vermutlich auch viele andere Bäume im damals immer noch namenlosen Wald. Aufgehängt wurden unter anderem Dichter, Philosophen, Wissenschaftler und Ärzte.

Peinliche Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ende dieser ungerechtfertigten Hinrichtungen war der Beginn der Zeit in der die Leute sich dafür schämten was sie in den Jahren zuvor getan hatten und die Nurnenwaldeiche vereinsamte. Doch der Leichenbrei, der durch herabgestürzte, verweste und versickerte Leichen entstanden war, verhalf mit dem Blut der "Bösen Zeit" zusammen der Eiche zu einem Bewusstsein. Von nun an konnte sie über alles nachdenken, was die Toten gewusst hatten und Yggdra Sil selbst wahrnahm.

Doch entstanden aus ähnlichen Zutaten auch die Nurnen in Untenwelt und stiegen hinauf, um den Wald zu besiedeln, was dem Wald und Yggdra Sil dann die Namen Nurnenwald und Nurnenwaldeiche gab.


Nachfolgende Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da Yggdra Sil Wurzeln bevorzugt, hat die Eiche im Laufe der Zeit sehr viel entdeckt. Darunter Metall-, Edelstein-, und Trüffelvorkommen, aber auch Untenwelt. Seitdem lebt sie nicht mehr so unbekümmert wie vorher und hat seither das Gefühl "als könne sich jederzeit die Erde auftun" und sie verschlingen. Doch mittlerweile hat sie sich damit abgefunden und begann auch den telepathischen Einfluss auf das Nurnenwald-Labyrinth auszudehnen. Dort fand sie heraus woher die Nurnen kamen und durch die Informationen von Wanderern auch einiges über den Rest von Untenwelt und Hel.

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