Waldpiraten sind, wie der Name schon nahelegt, Banditen, die sich auf bewaldete Gebiete spezialisiert haben, also meist in Südwestzamonien zu finden sind. Anders als Seepiraten haben Waldpiraten nicht nur das Ziel, andere auf ihrem Weg auszurauben, sondern offensichtlich auch, diese zu verspeisen. Den Kannibalismus der Waldpiraten musste Dr. Oztafan Kolibril selbst miterleben. Zwar schaffte er es, zwei Monate lang verschont zu werden, doch scheinbar nicht, ohne dabei zusehen zu müssen, wie andere Personen verspeist wurden. Nach seiner Beschreibung hat der Kannibalismus der Waldpiraten allerdings weniger einen kulinarischen Aspekt, als eher einen rituellen. Einige geschrumpfte Körperteile, z.B. Gehirne, wurden von den Piraten als Fetische am eigenen Gürtel getragen.[1]
Einer fünfköpfigen Gruppe von Waldpiraten bereitete schließlich Rumo von Zamonien ein Ende, als sie versuchten, ihn und Volzotan Smeik zu überfallen.[2]
Quellenangaben
- ↑ Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Obenwelt – IV. Smeiks Weg , Das Tagebuch, S. 266.
- ↑ Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Obenwelt – II. Die Unvorhandenen Winzlinge , Waldpiraten, ein Werwolf, ein Minokentaur und eine Nachtwürgeschlange, S. 170.